Housing the Human arbeitet eng mit einem wachsenden Netzwerk von Experten zusammen, welche die Konzepte beratend begleiten.

Angela Rui

Die in Rotterdam lebende italienische Kuratorin und Autorin Angela Rui arbeitet im Bereich Designtheorie und -kritik. Sie kuratierte zahlreiche Ausstellungen und Biennalen, u.a. in Ljubljana, Turin und Rotterdam. Ruis Lehrtätigkeit führte sie u. a. an die Designhochschule Politecnico di Milano sowie derzeit an den Lehrstuhl für Social Design an der Design Academy Eindhoven.

Foto: Maja Vardjan

James Taylor-Foster

James Taylor-Foster ist als wahrhaft interdisziplinär denkender Kopf Autor, Herausgeber, Designer, Kurator und Radiomoderator in den Bereichen Architektur, Design und E-Culture tätig. Er kuratierte u. a. für die Architekturbiennale und zeichnet verantwortlich für zeitgenössische Architektur und Design am ArkDes, dem schwedischen Zentrum für Architektur und Design.

Taylor-Forsters Kritiken und Essays wurden von ArchDaily, Metropolis, PIN-UP, Domus, Volume, Monocle, Mousse, Disegno und Real Review sowie der Internetradiostation Monocle 24 veröffentlicht. Lehrtätigkeiten führten ihn an namhafte Institutionen wie die European Cultural Academy in Venedig, die University of Cambridge, die Bartlett School of Architecture (UCL), die Architectural Association London, die CASS London, das Strelka Institut in Moskau, die TU Delft, das Berlage Institute und das MIT. Momentan sitzt er im Beirat des paneuropäischen Netzwerks Future Architecture Platform, das ein wichtiger Impulsgeber für Housing the Human war.

Daniel Perlin

Daniel Perlin ist Gründer von Make_Good, einem Studio für Experience Design in New York. Seine Arbeit umfasst VR- (Virtual Reality) und MR- (Mixed Reality) Projekte für unterschiedlichste Auftraggeber aus Kultur, Forschung und Wirtschaft. Neben seiner Tätigkeit als Designer lehrt er derzeit am New Inc., dem Inkubator-Programm des New Museums in New York. Zuvor unterrichtete Perlin als Juniorprofessor in den ITP und Magnet Programmen der NYU sowie im Fachbereich für Grafikdesign am RISD und im Bereich Produktdesign am SVA in New York.

Foto: Niels Fabæk

Omer Fast

Der in Berlin lebende Künstler und Filmemacher Omer Fast zählt zu den innovativsten Persönlichkeiten der Gegenwart. Seine Arbeiten umfassen sowohl Bewegtbild als auch Installationen und verknüpfen gleichermaßen fiktionales wie dokumentarisches Material. Fokus seiner nichtlinearen Untersuchungen ist zumeist, was er als „kaum wahrnehmbare Erscheinungen“ bezeichnet: Individuen, deren Erfahrungen oder deren Arbeit sie sowohl über reale als auch symbolische Grenzen tragen. Soldaten, Migranten oder Bestatter fungieren in seinen Arbeiten als Boten aus verborgenen oder tabuisierten Sphären und beschreiben Realitäten, die sonst kaum jemand von uns erleben würde.

Foto: Katharina Gossow

Tulga Beyerle

Die österreichische Kuratorin und Museumsdirektorin Tulga Beyerle beschäftigt sich besonders mit fluiden wie auch disruptiven Aspekten des Designprozesses. Ihr Interesse gilt dabei einem experimentellen, spekulativen und sozialen Design. Seit 2014 leitet Beyerle das Kunstgewerbemuseum Dresden und wird zum 1. Dezember die Leitung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg übernehmen. Sie hat Ausstellungen in ganz Europa kuratiert und zu Kunst und Design publiziert.

Foto: Kalle Koponen

Matthias Sauerbruch

Matthias Sauerbruch ist Architekt und Partner von Sauerbruch Hutton. Das in Berlin ansässige Büro zählt zu den einflussreichsten Exponenten nachhaltigen Bauens. Ihr integrierter Planungsansatz verbindet Funktionalität und ökologische Performance mit Sinnlichkeit und Intuition. Neben der Tätigkeit als praktizierender Architekt und seinem umfassenden ehrenamtlichen Engagement für nachhaltiges Bauen unterrichtet Sauerbruch u. a. an der TU Berlin, der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, an der Harvard Graduate School of Design und an der Universität der Künste Berlin.

Foto: Giancarlo Mazzanti

Giancarlo Mazzanti

Giancarlo Mazzanti studierte Architekturgeschichte und Architekturtheorie an der Universidad Javeriana in Bogotá und machte einen zweiten Abschluss in Industriedesign an der Universität Florenz. Er lehrte an mehreren kolumbianischen Hochschulen und einigen der renommiertesten Universitäten der USA, wie z.B. der Princeton University und der Harvard Graduate School of Design.

Seine Arbeiten werden in den ständigen Sammlungen des MoMA und des Centre Pompidou ausgestellt. Mazzantis Architekturprojekte zeichnen sich durch einen starken Fokus auf das Soziale aus; sie fördern die Veränderung und den Aufbau neuer Gemeinschaften. Mazzanti hat sein berufliches Leben der Verbesserung der Designqualität der bebauten Umwelt gewidmet, ebenso wie dem Konzept der sozialen Gleichheit. Seine Arbeit spiegelt wichtige soziale Veränderungen im heutigen Lateinamerika wider. Er versucht zu zeigen, dass gutes Design für Städte und ihre Bewohner neue Identitäten schaffen kann und sie sich so von ihrem durch Kriminalität und Armut bedingten schlechten Ruf lösen können.

Foto: Andrea Rosetti

Christopher Roth

Christopher Roth ist Filmregisseur und Künstler. Die Filme Legislating Architecture und The Property Drama (mit Arno Brandlhuber) wurden auf den Architektur Biennalen in Venedig und Chicago gezeigt.

Der Kinofilm Baader hat auf der Berlinale 2002 den Alfred Bauer-Preis gewonnen, Spring ein 20 Minuten Film und eines von vier Porträts über John Berger wurde auf der Berlinale 2016 gezeigt. Hyperstition ist ein Film mit Armen Avanessian über den Akzelarationismus, 80*81 What Happened? war ein 2-jähriges Research-Projekt mit Georg Diez, aus dem 13 Bücher hervorgegangen sind und weltweit über 30 Theaterstücke und Performences. Jean und Jeanne. Und Otto, ein Kinofilm über die Mühl-Kommune, wird 2019 gedreht. Roth ist Künstler bei Esther Schipper und Dozent an der ETH.

Im März 2018 sind drei Web-TV-Sender auf Sendung gegangen, Realty-v (mit Tirdad Zolghadr von den Kunst-Werken), S+ (mit dem Lehrstuhl von Arno Brandlhuber an der ETH) und 42 mit der Fahrbereitschaft, Lichtenberg: space-time.tv