Housing the Human arbeitet eng mit einem wachsenden Netzwerk von Experten zusammen, welche die Konzepte beratend begleiten.

Photo: Mustafa Hazneci

Meriç Öner

Meriç Öner leitet den Forschungs- und den Programmbereich von SALT, einer in Istanbul ansässigen Institution für zeitgenössische Kunst. Als ausgebildete Architektin beschäftigt sich Öner mit der materiellen Kultur der Türkei und die sie umgebende Geografie mit einer umfassenden und progressiven Herangehensweise. Ihre Arbeiten werden in Print- und Onlinemedien veröffentlicht sowie in Ausstellungen und auf öffentlichen Veranstaltungen. Sie ist Verfechterin der Einrichtung von physischen und digitalen Räumen, die Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens als eine wichtige institutionelle Verantwortung verstehen und somit über den bloßen Akt des Ausstellens hinausgehen. Zu ihren Forschungsausstellungen gehören Commissioners’ Exhibition (SALT Galata, 2017), One and the Many (SALT Galata, 2016), SUMMER HOMES: Claiming the Coast (SALT Beyoğlu, 2014) und Modern Essays 4: SALON (SALT Galata, 2012). Öner ist Herausgeberin von Tracing Istanbul (from the air) und Mapping Istanbul.

Nicholas Korody

Nicholas Korody ist ein in New York lebender Autor, Redakteur, Künstler und Designer. Er ist Mitbegründer der experimentellen Architekturagentur Adjustments Agency und Chefredakteur des Architekturmagazins Ed. Seine Texte wurden bereits in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, unter anderem in e-fluxHarvard Design Magazine, Pin-Up, Real Review und Volume. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen internationalen Institutionen ausgestellt, darunter das Swiss Institute New York, das Moderna Museet in Stockholm, les Musées de la Ville de Paris, die Serpentine Galleries in London, LUMA Westbau in Zürich und das A+D Museum in Los Angeles. Er hat Vorträge auf der Milan Architecture Week, im Museo Jumex in Mexico City, der NYU Gallatin School of Individualized Study in New York und der New School for Social Research, ebenfalls in New York, gehalten.

Photo: XXI

Hülya Ertas

Hülya Ertas ist Chefredakteurin des monatlich erscheinenden XXI Architecture and Design Magazins. Momentan schreibt sie an einer Doktorarbeit zu dem Thema „Building Knowledge Commons for Commons Architecture“ im Fachbereich Architektur am Campus Sint-Lucas Brüssel/Genf, KU Leuven. Nachdem sie 2005 ihr Studium der Architektur an der Technischen Universität Istanbul abschloss, machte sie 2011 ihren Master im gleichen Fachbereich. In ihrer Masterarbeit konzentrierte sie sich auf die Situationistische Internationale und die Rolle, die sie in der Transformation von Architektur und Stadtplanung spielte. Sie untersuche dabei die Architektur als Gemeingut, die sozialen Auswirkungen räumlicher Praktiken und deren kritische Reflektion. Ertas ist Mitglied der Ocean Design Research Association und von Civic Wise.

Moira Valeri

Moira Valeri schloss 2012 ihre Promotion im Rahmen des internationalen Doktorandenprogramms „Villard d’Honnecourt“ für Architektur an der IUAV Venedig ab. Seit 2013 ist sie Juniorprofessorinim Fachbereich Architektur der Yeditepe Universität. 2015 ko-kuratierte sie die Ecoweek Istanbul-Contemporary Archeology, ein internationales Symposium und einen Workshop an der Yeditepe Universität und war außerdem Mitherausgeberin des Buchs Istanbul. Ritratti di città (Istanbul. City Portraits, Letteraventidue, 2015). 2016 koordinierte sie die Forschungsarbeit/Installation Factory Reloaded im Rahmen der dritten Istanbul Design Biennale. Seitdem hat sie die Konferenzreihe Stories of Italian Architectskuratiert, die vom italienischen Kulturinstitut in Istanbul unterstützt wurde. 2018 war Valeri als Tutorin des Workshops und der Ausstellung Bosphorus SMLXLbeider vierten Istanbul Design Biennale vertreten.

 

Daniel Perlin

Daniel Perlin ist Gründer von Make_Good, einem Studio für Experience Design in New York. Seine Arbeit umfasst VR- (Virtual Reality) und MR- (Mixed Reality) Projekte für unterschiedlichste Auftraggeber aus Kultur, Forschung und Wirtschaft. Neben seiner Tätigkeit als Designer lehrt er derzeit am New Inc., dem Inkubator-Programm des New Museums in New York. Zuvor unterrichtete Perlin als Juniorprofessor in den ITP und Magnet Programmen der NYU sowie im Fachbereich für Grafikdesign am RISD und im Bereich Produktdesign am SVA in New York.

Angela Rui

Die in Rotterdam lebende italienische Kuratorin und Autorin Angela Rui arbeitet im Bereich Designtheorie und -kritik. Sie kuratierte zahlreiche Ausstellungen und Biennalen, u.a. in Ljubljana, Turin und Rotterdam. Ruis Lehrtätigkeit führte sie u. a. an die Designhochschule Politecnico di Milano sowie derzeit an den Lehrstuhl für Social Design an der Design Academy Eindhoven.

Foto: Maja Vardjan

James Taylor-Foster

James Taylor-Foster ist als wahrhaft interdisziplinär denkender Kopf Autor, Herausgeber, Designer, Kurator und Radiomoderator in den Bereichen Architektur, Design und E-Culture tätig. Er kuratierte u. a. für die Architekturbiennale und zeichnet verantwortlich für zeitgenössische Architektur und Design am ArkDes, dem schwedischen Zentrum für Architektur und Design.

Taylor-Forsters Kritiken und Essays wurden von ArchDaily, Metropolis, PIN-UP, Domus, Volume, Monocle, Mousse, Disegno und Real Review sowie der Internetradiostation Monocle 24 veröffentlicht. Lehrtätigkeiten führten ihn an namhafte Institutionen wie die European Cultural Academy in Venedig, die University of Cambridge, die Bartlett School of Architecture (UCL), die Architectural Association London, die CASS London, das Strelka Institut in Moskau, die TU Delft, das Berlage Institute und das MIT. Momentan sitzt er im Beirat des paneuropäischen Netzwerks Future Architecture Platform, das ein wichtiger Impulsgeber für Housing the Human war.

Foto: Niels Fabæk

Omer Fast

Der in Berlin lebende Künstler und Filmemacher Omer Fast zählt zu den innovativsten Persönlichkeiten der Gegenwart. Seine Arbeiten umfassen sowohl Bewegtbild als auch Installationen und verknüpfen gleichermaßen fiktionales wie dokumentarisches Material. Fokus seiner nichtlinearen Untersuchungen ist zumeist, was er als „kaum wahrnehmbare Erscheinungen“ bezeichnet: Individuen, deren Erfahrungen oder deren Arbeit sie sowohl über reale als auch symbolische Grenzen tragen. Soldaten, Migranten oder Bestatter fungieren in seinen Arbeiten als Boten aus verborgenen oder tabuisierten Sphären und beschreiben Realitäten, die sonst kaum jemand von uns erleben würde.

Foto: Katharina Gossow

Tulga Beyerle

Die österreichische Kuratorin und Museumsdirektorin Tulga Beyerle beschäftigt sich besonders mit fluiden wie auch disruptiven Aspekten des Designprozesses. Ihr Interesse gilt dabei einem experimentellen, spekulativen und sozialen Design. Seit 2014 leitet Beyerle das Kunstgewerbemuseum Dresden und wird zum 1. Dezember die Leitung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg übernehmen. Sie hat Ausstellungen in ganz Europa kuratiert und zu Kunst und Design publiziert.

Foto: Kalle Koponen

Matthias Sauerbruch

Matthias Sauerbruch ist Architekt und Partner von Sauerbruch Hutton. Das in Berlin ansässige Büro zählt zu den einflussreichsten Exponenten nachhaltigen Bauens. Ihr integrierter Planungsansatz verbindet Funktionalität und ökologische Performance mit Sinnlichkeit und Intuition. Neben der Tätigkeit als praktizierender Architekt und seinem umfassenden ehrenamtlichen Engagement für nachhaltiges Bauen unterrichtet Sauerbruch u. a. an der TU Berlin, der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, an der Harvard Graduate School of Design und an der Universität der Künste Berlin.

Foto: Giancarlo Mazzanti

Giancarlo Mazzanti

Giancarlo Mazzanti studierte Architekturgeschichte und Architekturtheorie an der Universidad Javeriana in Bogotá und machte einen zweiten Abschluss in Industriedesign an der Universität Florenz. Er lehrte an mehreren kolumbianischen Hochschulen und einigen der renommiertesten Universitäten der USA, wie z.B. der Princeton University und der Harvard Graduate School of Design.

Seine Arbeiten werden in den ständigen Sammlungen des MoMA und des Centre Pompidou ausgestellt. Mazzantis Architekturprojekte zeichnen sich durch einen starken Fokus auf das Soziale aus; sie fördern die Veränderung und den Aufbau neuer Gemeinschaften. Mazzanti hat sein berufliches Leben der Verbesserung der Designqualität der bebauten Umwelt gewidmet, ebenso wie dem Konzept der sozialen Gleichheit. Seine Arbeit spiegelt wichtige soziale Veränderungen im heutigen Lateinamerika wider. Er versucht zu zeigen, dass gutes Design für Städte und ihre Bewohner neue Identitäten schaffen kann und sie sich so von ihrem durch Kriminalität und Armut bedingten schlechten Ruf lösen können.

Foto: Andrea Rosetti

Christopher Roth

Christopher Roth ist Filmregisseur und Künstler. Die Filme Legislating Architecture und The Property Drama (mit Arno Brandlhuber) wurden auf den Architektur Biennalen in Venedig und Chicago gezeigt.

Der Kinofilm Baader hat auf der Berlinale 2002 den Alfred Bauer-Preis gewonnen, Spring ein 20 Minuten Film und eines von vier Porträts über John Berger wurde auf der Berlinale 2016 gezeigt. Hyperstition ist ein Film mit Armen Avanessian über den Akzelarationismus, 80*81 What Happened? war ein 2-jähriges Research-Projekt mit Georg Diez, aus dem 13 Bücher hervorgegangen sind und weltweit über 30 Theaterstücke und Performences. Jean und Jeanne. Und Otto, ein Kinofilm über die Mühl-Kommune, wird 2019 gedreht. Roth ist Künstler bei Esther Schipper und Dozent an der ETH.

Im März 2018 sind drei Web-TV-Sender auf Sendung gegangen, Realty-v (mit Tirdad Zolghadr von den Kunst-Werken), S+ (mit dem Lehrstuhl von Arno Brandlhuber an der ETH) und 42 mit der Fahrbereitschaft, Lichtenberg: space-time.tv